No Hack, No Fear_Mädchen
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Digitale Mündigkeit

No Hack No Fear: Digitale Mündigkeit für alle

Im Rahmen des Projekts „No Hack No Fear: Digitale Mündigkeit für alle“, gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für politische Bildung, wurde das brandaktuelle Thema digitale Mündigkeit und digitale Selbstverteidigung praxisnah für Mädchen* und junge Frauen* sowie für Multiplikator*innen aufbereitet.

Ziel des Projekts war es, das Bewusstsein für digitale Sicherheit zu stärken, Kompetenzen im Umgang mit Smartphones und digitalen Anwendungen zu fördern sowie über Risiken wie Cyberkriminalität, Datenschutzverletzungen und geschlechtsspezifische digitale Gewalt zu informieren.

Im Zuge des Projekts wurden Methoden recherchiert, entwickelt und erprobt, die einen niederschwelligen und lebensweltorientierten Zugang zum Thema ermöglichen. Die Inhalte wurden vorab in einem Fachaustausch erörtert und dann in Form von Workshops für Mädchen* und junge Frauen* sowie einer Multiplikator*innenschulung vermittelt.

Die Teilnehmer*innen zweier Workshops (4.05.2026 in Villach und am 14.07 in Klagenfurt) setzten sich gemeinsam mit Frau Korski mit den Themen Datenschutz, sichere Smartphone-Nutzung, Privatsphäre-Einstellungen, Erkennen von Schadsoftware, sicheren Passwörtern sowie aktuellen Herausforderungen wie Deepfakes auseinander. Durch praktische Übungen konnten sie ihr eigenes Smartphone hinsichtlich Sicherheitseinstellungen überprüfen und konkrete Maßnahmen zur digitalen Selbstverteidigung kennenlernen. 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sensibilisierung für digitale Gewalt gegen Frauen*. Die Teilnehmer*innen reflektierten unterschiedliche Erscheinungsformen wie Cyberstalking, Identitätsdiebstahl, Hate Speech und die unautorisierte Weitergabe persönlicher Inhalte und entwickelten Strategien zum Schutz der eigenen digitalen Identität.

Auch die Multiplikator*innen setzten sich in einer Onlinefortbildung am 20.05.2026 mit Frau Melanie Korski und Frau Klaudia Zotzmann-Koch mit den Begrifflichkeiten und möglichen digitalen Angriffsflächen auseinander, diskutierten Fragen und erfuhren Lösungsansätze für Problemstellungen. Das große Interesse am Thema war durch die freiwillige Teilnahme der meisten Multiplikator*innen nach Ende der Fortbildung für weitere 30 Minuten sichtbar und deren positive Rückmeldungen nach der Veranstaltung.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigten ein hohes Interesse am Thema sowie einen deutlichen Wissenszuwachs hinsichtlich digitaler Sicherheit und Selbstschutz. Besonders die praxisorientierten Übungen und die unmittelbare Anwendbarkeit der vermittelten Inhalte wurden als hilfreich bewertet und die Gruppe des 2. Workshops arbeiteten zum Thema weiter. Das Projekt leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung digitaler Mündigkeit und zur Stärkung der Handlungskompetenz junger Frauen* im digitalen Raum.