Franz Wutte zum Thema Essstörungen

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Immer mehr junge Menschen entwickeln Essstörungen, sowohl Mädchen als auch Burschen. Überwiegend betroffen sind Mädchen und junge Frauen (90 %). Diese weisen ein gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper auf, wodurch ein unbeschwertes genießen und das Empfinden von Hunger und Appetit nicht mehr möglich sind. Eine wichtige Rolle spielen dabei verschiedene biologische, soziokulturelle, familiäre und individuelle Einflussfaktoren. Wenn das Wohlbefinden vom Körpergewicht abhängt, wenn Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl fehlen und das Urteil der Außenwelt die Selbstachtung bestimmt. Essstörungen treten nicht plötzlich auf, sondern entwickeln sich mit der Zeit. Da Betroffene ihre Krankheit gut verstecken, vergeht oft wertvolle Zeit. Die Erfahrung zeigt, dass Essstörungen gut behandelt werden können, je früher sie erkannt werden. Im Durchschnitt leiden Betroffene sechs bis zwölf Jahre an einer Essstörung. Der Weg aus der Essstörung ist ohne Unterstützung durch Fachleute ist meist nur schwer möglich.

Mit der vorliegenden Broschüre möchten wir Sie ermutigen, sich mit dem Thema Essstörungen auseinanderzusetzen. Welche Beratungsangebote und Therapiemöglichkeiten es in Kärnten gibt und was Sie als Betroffene, als Eltern oder als Lehrkräfte tun können.

Reg.Rat Franz Wutte
Gesundheitsförderung und Krankheitsvermeidung
Amt der Kärntner Landesregierung – Abteilung 5 Gesundheit und Pflege


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